ANGSTERS

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Angsters Inc. spielen straighten Rock’N'Roll mit knackigen Grooves, eingängigen Hooks und dreckigen Riffs ohne viel Schnickschnack aber genug Spielfreude, damit sich auch die Muckerpolizei nicht langweilen muss. Orientiert wird sich an den Größen des Hard Rock von den Seventies bis heute. Präsentiert werden die Songs im Gewand eines Powertrios, was für das Genre eher ungewöhnlich ist. Ungewöhnlich ist auch der Umstand, dass die Saitenfraktion sich an Bass und Gitarre abwechselt.

 

Nach ihren Anfängen 2010 als Four-Piece (Anna: Bass, Vocals | Berns: Drums | Dok: Gitarre, Vocals | Janes: Gitarre, Vocals) konnte kein Ersatz für die ausgestiegene Bassistin Anna gefunden werden und so wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Das Ergebnis war ein entschlackter, tighter Sound mit mehr Dynamik und einer Egofreien Arbeitsteilung im Bandgefüge.

Dieser neue Sound wurde 2012/2013 mit der EP “Munich Overdrive” erstmals auf Tonträger gebannt. Zuvor wurden zwar zahlreiche Songs veröffentlicht, diese waren aber der Einfachheit halber von Bandgründer Dok Martin als Demos im Home-Recording-Studio aufgenommen worden.

Kurz nach der Veröffentlichung von “Munich Overdrive” (die dicht gefolgt wurde von einem Featurette in der Webseries “Munich Unsigned” von dem engagierten New Yorker Filmemacher Randy M. Salo) kam jedoch die Aufbruchsstimmung ins Stocken, da Berns und Janes nicht so viel Zeit in die Musik investieren konnten, wie nötig gewesen wäre, um das Projekt auf das nächste Level zu hieven. Dok begann daraufhin sich nach anderen Musikern umzusehen, die bereit waren die “full nine yards” mit ihm zu gehen. Dies führte letztlich zur Gründung von Sundog und Doks ausstieg bei Angsters Inc.

Janes, der bislang nur bei zwei Songs die Lead-Vocals gesungen hatte übernahm also das Mikro full time und man suchte nach einem Dritten im Bunde, der die Band wieder komplett machen sollte. Mit Helli landete die Band einen absoluten Glückstreffer – sie fanden nicht nur einen erfahrenen Bandmusiker mit unerschütterlichem Arbeitsethos sondern auch einen Character, der gut in die Runde passt und der jede Menge frischer Ideen im Gepäck hatte.

Unter seinem und Janes Einfluss geht der Kurs nun wieder etwas mehr in Richtung Amerikanischer Mainstream, aber mit genug Wumms und Dreck unter den Fingernägeln, dass man die Pommesgabel auch weiterhin getrost gen Himmel recken kann.

 

Angsters Inc. sind: 

 janes_portraitJanes – (Lead-Vocals, Gitarre und Bass) liebt schlicht den Sound der elektrischen Gitarre, so pur und unverfälscht wie möglich. Was zu viele Knöppe hat fliegt aus der Signalkette. Seine Anfänge als Songwriter und Band-Musiker liegt weit zurück in den Neunzigern. Als Frontman der pausierenden Bad Tölzer Export-Band “The Neighbours” ist er kein Neuling hinter dem Mikro. Bei der Indie-Rock-Band “STEEP” spielte er einige Jahre lang Bass und freundete sich mit der Rolle als Side-Man an. Von Beruf Comic-Zeichner, zeichnet er (!) darüber hinaus verantwortlich für die Artworks der Band.

 

 

berns_portraitBerns – (Drums, BG Vocals) ist das Herz und die Seele der Band. Ein Tüftler und Gear-Head wie er im Buche steht. Mit derselben Begeisterung mit der er für sein Studio feinstes Recording-Equipment anhäuft, zerlegt er minutiös jeden Drum-Groove und kreiert für jeden Songs etwas neues, was man so eben vorher noch nicht gehört hat. Sein Recording Know-How und sein beachtliches Netzwerk in der Münchner Szene haben der Band schon manchen Dienst erwiesen. Musikalische Lehrjahre verbrachte er bei der Punk-Band “Constraint” und der Deutsch-Pop-Combo “Liza 23″. Seine Liebe zum Heavy Metal ist dabei ungebrochen geblieben, auch wenn die Haare inzwischen nicht mehr bis zum Arsch gehen.

 

helli_portraitHelli - (Gitarre, Bass, BG-Vocals) ist zwar das neue Gesicht in der Band – sicher aber kein neues Gesicht in der Szene. Seine Bühnenerfahrung erspielte er sich zunächst bei Coverbands, durfte dann aber bei der Post Grunge Band “Newstoday” ordendlich Arsch treten. Als sich der Frontman Stefan Maier auf Solopfade begab, nahm er Helli mit. Das Ergebnis sind ein bemerkenswertes Gedächtnis für Songs und bestens geölte Finger. Doch auch als nicht versiegen wollender Quell fetter Riffs mischte er, kaum eingestiegen, sofort kräftig beim Songwriting mit. Der gebürtige Giesinger ist auch verantwortlich dafür, dass im Proberaum auch mal wieder “Boarisch gredt werd”.